Erzengel Gabriel heute
Meine Geliebten
Sei auf das Allerherzlichste willkommen in diesem, deinem heutigen Tag. Es ist ein Tag der Arbeit. Weil du dir dein Leben so eingerichtet hast, dass ein jeder Tag dir ein Tag der Arbeit ist.
Doch heute wollen wir ein wenig Abstand gewinnen. Und wieder den Gedanken dieses Monats in deinen Fokus bringen. Ob der Sabbat für den Menschen oder der Mensch für den Sabbat gemacht ist.
Also, beschaue den heutigen Tag unter dem Gesichtspunkt, wo du dich in der Rolle siehst, dass du etwas tust, weil du es tun willst, oder was du ausführst, weil du es ausführen musst. Es geht nicht darum, ob du für deine Tätigkeiten bezahlt wirst. Es geht auch nicht darum, wie hoch deine Bezahlung ist.
Es geht ausschliesslich darum, ob du deine Tätigkeiten deshalb ausführst, weil du sie tun willst, oder ob du sie aus einer Verpflichtung heraus ausführst. So ist es dir ein subjektiv anderes Empfinden, wenn du zu etwas gezwungen wirst, oder wenn du etwas freiwillig tust. Selbst die identische Arbeit.
Heute ist das kollektive Bewusstsein nicht mehr dasselbe, wie damals, als der Junge seine kleine Herde am Sabbat auf die saftige Wiese geleitete. Deine Tätigkeit ist auch nicht mehr dieselbe. Trotz dem erweiterten Bewusstsein stehst du heute vor der gleichen Frage, wie damals der Junge.
Aufgrund der Komplexität geht es vordergründig nicht um ein paar Tiere. Die Konstruktion deiner Arbeit ist heute vielschichtiger, verwobener im Team und mit anderen Teams zusammen, überregional verwoben und international verstrickt.
Jedoch, die Frage stellt sich immer noch: ist der Sabbat für dich gemacht, oder bist du für den Sabbat gemacht. Oder, auf deine komplexere Situation projiziert, frage ich dich heute, ob dein Leben in dieser Realität für dich geschaffen ist, oder ob du für das Leben in dieser Realität geschaffen wurdest.
Nun denn, überlege heute gut, was du antwortest. Ich sage dir aus der Wahrheit heraus, dass diese Realität keinen Sinn hat. Dass es keinen Sinn macht, in dieser Realität zu leben.
Das heisst aber nicht, dass es falsch ist, dass du dieses Leben lebst. Es heisst auch nicht, dass dir dieses Leben nicht nützlich sein kann. In diesem Gedanken ist deine Aufmerksamkeit gefordert.
Es geht heute darum, sehr genau zu sein. Deutlich zu unterscheiden, zwischen dem, was du bist, und dem, was dir die Realität, als wie eine Bühne, für dein Leben anbietet. Und nun kommen wir zur einfachen Unterscheidung.
Weil dir diese Realität nichts geben kann, weil sie nichts hat, hat sie keinen Sinn. Jedoch hat sie eine Wirkung. Sie zeigt dir, wer du bist. Als dein Spiegel. Als wie ein Spielzimmer, wo du Spiele spielen kannst.
Spiele jedoch, welche dich nie glücklich gemacht haben, sondern nur unglücklich machen können. So du das erleben willst, darfst du das. Wenn du vermeinst, dass du für den Sabbat gemacht bist, wirst du vermeinen, dass du das auch tun musst.
Wenn du im Glauben bist, dass der Sabbat für dich gemacht ist, dann musst du das nicht tun. So du es dennoch tust, hat es eine ganz unterschiedliche Auswirkung auf dich. Weil deine Empfindungen ganz anders sind.
Wenn diese Welt für dich gemacht ist, dann bist du nicht ihr Opfer. Dann obliegt es dir, dein Schauspiel zu gestalten. Um es so aufzuführen, wie es dir gefällt. Oder auch nicht gefällt. Du kannst hier Dramen aufführen, eine Komödie, eine Liebesgeschichte. Oder was immer dir einfällt.
Es spielt keine Rolle. Das Ende bringt dir immer Leid. Weil das Spiel prinzipiell aus einer Art der Vorstellung entspricht, Liebe aufzuteilen und nur einen Teil der Liebe aufzuführen.
Was dir nur die Erinnerung bringt, dass da mehr ist. Und dir den Mangel in Erinnerung bringt. Dass dir ganz viel deiner Liebe fehlt. Und du dir immer deinen Geisteszustand vor Augen führst.
Also in einer schmerzhaften Version einen Mangel. Selbst umgeben von unermesslichem Reichtum, wirst du im Empfinden des Mangels sein. Weil du verlernt hast, dir etwas wirklich zu gönnen.
Weil du dieser Realität einen Sinn gibst. Und deine Aufgabe darin siehst, in dieser Realität etwas zu bewirken. Diese Realität zu gestalten, zu formen, dein Herzblut in Tätigkeiten zu geben, um diese Welt zu einer besseren Welt zu machen. Damit du es dann, in einem zukünftigen Leben, auch besser haben wirst.
So ist dein ganzes Leben, wie schon so viele deiner Leben, eine Investition in eine Zukunft. Jedoch auch bloss eine Investition in eine Zukunft, welche dir Leid bringen wird. Weil du immer darunter leiden wirst, wenn du dich deiner Liebe gegenüber verweigerst.
So denn, besteht die Lösung darinnen, dass du dir heute ernsthaft überlegst, wo du für den Sabbat geschaffen bist, und wo der Sabbat für dich geschaffen ist.
So beschaue heute, wie es wäre, wenn alles für dein Wohlergehen geschaffen wäre. Wenn alles, was dir heute begegnet, nur dazu da wäre, damit du ein Zuhause hast. Auch wenn es ein wirres Zuhause ist.
Es kann ja nur ein wirres Zuhause sein. Weil dein Geist verwirrt ist. Und ein verwirrter Geist wird sich nur in einer Umgebung, welche ihm entspricht, zuhause fühlen.
So denn der Sabbat für dich geschaffen ist, so musst du in einem Zuhause sein, welches deinem Geisteszustand entspricht. So beschaue dies heute. Bedenke die Allmacht deines himmlischen Vaters, dass er, obwohl er dir den freien Willen lässt, dich nie im Stich lässt.
So hat er dich nicht allein gelassen. Sondern zu eurer gemeinsamen Geborgenheit die gleichermassen verwirrten Kinder aufeinander aufmerksam gemacht.
So, wie es jetzt meine Aufgabe ist, dich darauf aufmerksam zu machen, dass der Sabbat für dich erschaffen wurde. So beschaue heute, wie es wäre, wenn du mit deinen Geschwistern zusammen sein darfst, damit ihr aneinander Halt findet in eurer gemeinsamen Wirrnis.
Wo Ihr in einer Umgebung, in einer Natur lebt, welche euch Nahrung gibt und viele Rohstoffe, um Euch dort, wo ihr euch getraut, euer Leben zu gestalten, euch auch die entsprechenden Utensilien beschaffen könnt.
Dort, wo der Sabbat für dich gemacht wird, ist es dir einfach. Dort wo du für den Sabbat gemacht bist, ist es dir eine Last. So beschaue heute, ob die Welt denn nicht für dich gemacht ist.
Wie unlogisch ist es doch, dass du für die Welt gemacht bist, wenn du doch deine eigene Realität dir vor deine Augen führst. Wo doch keine zwei Wesen die gleiche Sicht der gleichen Situation haben.
Wo die gemeinsame Idee auf eine ganz andere Sicht führt und ganz andere Schlüsse daraus gezogen werden. Dennoch lebst du mit einer ansehnlichen Anzahl deiner Geschwister in einer Wirrnis, welche so viele Gemeinsamkeiten aufweisen, dass sie die Anzahl der Unterschiede um Potenzen übersteigt.
So, gehe heute hin und erfreue dich deines Werkes. Nicht um der Grossartigkeit willen, was du dir da ersonnen hast. Es ist wertlos. Es ist sinnlos. Dennoch, erfreue dich daran, dass es dein Werk ist.
Weil es damit für dich erschaffen wurde. Und weil es damit als eine dir nicht zu leugnende Tatsache begreiflich wird, dass es nicht dein Gefängnis sein kann. Amen.
Gott zum Gruss